Prostatavergrößerung

Die gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH = benigne Prostatahyperplasie) fängt bei Männern schon ab dem 30. Lebensjahr an.

In der Übergangszone der Prostata (vor allem vor und seitlich des Harnröhrenbeginns) kommt es zunehmend zum Wachstum von Drüsen- und Zwischenzellgewebe. Bei einer Abtastung der Prostata vom Enddarm aus kann dann ggf. eine Verhärtung der Prostata festgestellt werden. 

Da die Vergrößerung der Prostata vor allem den Bereich in der Nähe der Harnröhre betrifft, kann die Harnröhre schon zu Beginn der Erkrankung verengt werden. Meist bleibt dies aber selbst bei einer starken Vergrößerung lange aus. Relevant und damit behandlungsbedürftig wird die benigne Prostatahyperplasie erst, wenn folgende Symptome auftreten:

  • häufiges Wasserlassen (< 2 Stunden)
  • Harnstottern: Der Harn kommt nur tröpfchenweise
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Pressen!)
  • reduzierte Stärke des Urinstrahls
  • Restharngefühl (die Blase lässt sich nicht vollständig entleeren)
  • ungewöhnlich starker Harndrang
  • mehr als 2 Toilettengänge in der Nacht (Nykturie)
  • Inkontinenz (z.B. bei körperlicher Anstrengung oder beim Husten)

In der schulmedizinischen Behandlung der BPH werden vor allem Medikamente eingesetzt. Hilft das alleine nicht, stehen operative Verfahren zur Diskussion. 

Meine Behandlung soll eine OP möglichst vermeiden helfen. Hierzu setze ich - neben der Akupunktur - auf folgende Therapiemaßnahmen:

  1. Überprüfung und ggf. Korrektur des Vitamin-D Spiegels
  2. Überprüfung und ggf. Korrektur der Magnesium- und Calciumwerte im Blut
  3. Infusionstherapie mit hochdosiertem Vitamin C
  4. ganzheitliche Behandlung von Bluthochdruck
  5. ganzheitliche Behandlung von Diabetes mellitus ("Alterszucker")
  6. Einsatz von pflanzlichen Heilmitteln
  7. Überprüfung und ggf. Umstellung der Ernährung
  8. Tipps für das tägliche Leben mit der BPH

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2018-06-19 14:00

Medizinisches Microneedling

Beim medizinischen Micro-Needling werden durch das blitzschnelle Einstechen hauchdünner Nadeln in das Gewebe die Wundheilungsmechanismen der Haut aktiviert. Dies führt zu einer Stärkung der Oberhaut und zu einer Verbesserung des gesamten Hautbildes. Dadurch werden Falten reduziert und Narben geglättet.

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